


Fitness für den Körper
Beschwerden mit dem Rücken, Hüften, Knie usw. sind selten auf nur eine einzige Ursache zurück zu führen. Bewegungsmangel, langandauernde sitzende Tätigkeit, falsches Alltagsverhalten und einseitige Belastung sind u.a. Ursachen für zunehmende Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Darunter leiden sowohl die Lebensqualität als auch die Leistungsfähigkeit.
Körperliche Bewegung in Maßen hilft bei Rückenschmerzen und Verspannungen. Sie trainiert die Beweglichkeit der Gelenke und bewahrt die Rückenmuskulatur davor zu erschlaffen und fördert das allgemeine Wohlbefinden. Der gesamte Bewegungsapparat wird vorsichtig mobilisiert und somit der Allgemeinzustand erheblich verbessert.
Es ist nicht immer leicht die für sich richtigen Übungen auszuwählen. Zu umfangreich sind die Trainingsmethoden, zu viel kann man falsch machen und somit bekommt man seine Beschwerden nur schwer unter Kontrolle.
Fazit - durch gezielte Gymnastik fühlen Sie sich einfach wohler und so manch ein „Zipperlein“ gerät wieder in Vergessenheit.
Möglichkeiten des Trainings
Die Pilates-Methode ist benannt nach Joseph Hubertus Pilates, geboren 1880 in Mönchengladbach. Im Pilates versucht man die natürliche Muskelbalance wiederherzustellen. Verkürzte Muskeln werden im Training gedehnt und die gegenüberliegenden geschwächten Muskeln gestärkt.
PowerClip ist gleichzeitig Hantel und Gewichtsmanschette, schließt von selbst und kann an jede beliebige Position der Extremitäten aufgesteckt werden. Damit lässt sich eine hohe Bandbreite an unterschiedlichen Belastungsreizen und eine Vielzahl an Übungsvarianten erzielen.
Koordinative Fähigkeit „Die Ebene der Motorik“
Darunter versteht man das Zusammenspiel von Muskelbewegungen bei der Ausführung eines gezielten Bewegungsablaufes.
Es geht um das Erlernen, Steuern und Anpassen von Bewegungen.
Koordination ist das Zusammenwirken von „Zentralnervensystem“ als Steuerungsorgan und der „Skelettmuskulatur“ als Ausführungsorgan.
Man unterscheidet die intramuskuläre und intermuskuläre Koordination.
Propriozeption „Die Schulung der Sinne“
Es handelt sich um einen Teilaspekt im Bereich der Koordination.
Das Ziel des propriozeptiven Trainings besteht in der positiven Beeinflussung der Tiefensensibilität und der Reflektorischen Stabilisationsfähigkeit und somit auch der Bewegungsharmonie.
Osteoporose
Der Knochen ist ein lebendes und anpassungsfähiges Organ und gehört zum passiven Bewegungsapparat.
Es findet ein ständiger Auf- und Abbau von Knochengewebe statt. Bei einem Mangel an Bewegung baut sich der Knochen nicht auf.
Stemmübungen und Kräftigungsgymnastik sind für den Knochenaufbau sehr wichtig und je besser das Reaktionsvermögen und die Orientierungs- und Gleichgewichtsfähigkeit ausgeprägt sind, desto geringer ist die Gefahr eines Sturzes.
Beckenbodenmuskulatur ==> Vorbeugung und Therapie von Inkontinenz
Beckenbodenmuskulatur ist prinzipiell trainierbar wie alle anderen Muskeln auch.
Neben der Atmung, welche eine Schlüsselrolle beim Beckenbodentraining einnimmt, bildet auch die Beckenbodenspannung die Voraussetzung für jede Kräftigungsübung.
Der Rücken-Fit-Kurs erfüllt die Kriterien der Rückenschule.
Die Kurseinheiten gliedern sich in die Phasen Aufwärmen, Mobilisieren, Kräftigen, Dehnen und Entspannen.
Ziel ist eine Wiederherstellung der stabilisierenden Rumpfmuskulatur und das Erlernen, den Alltag „rückenfreundlich“ zu gestalten.
Beim sanften Krafttraining geht es um die Erhaltung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit sowie der Belastbarkeit des Haltungs- und Bewegungsapparates.
Kraft ist eine lebenswichtige Grundlage unseres Körpers. Sie ist viel mehr als nur die Fähigkeit, möglichst hohe Gewichte entgegen der Erdanziehungskraft zu heben oder zu stemmen. Jede einzelne Bewegung (dynamisch), jede noch so einfache Halteposition (statisch) erfordert Kraft. Sie wird stets von Muskeln entwickelt.
Beim funktionellen Dehnen geht es um die Senkung des Muskeltonus auf sein Ursprungsniveau.
Ein weiterer Schritt ist der Ausgleich der muskulären Dysbalance und die Beweglichkeit der Gelenke und Muskeln.
Die Atmung ist ein untrennbarer Bestandteil jeglicher Dehnungstechnik.
Die positiven Effekte der Entspannung liegen in der Stressreduktion, Steigerung der Lebensqualität und Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Konzentration (z. B. Phantasiereise, Entspannungsgeschichte...).
Nordic Walking ist sehr schnell und leicht erlernbar.
Es setzt sich aus einem schnellen Gehen und einem bewussten Stockeinsatz zusammen (diagonaler Bewegungsablauf).
Ist für alle geeignet, welche sich gerne im Freien bewegen. Es entlastet den Bewegungsapparat und ist daher besonders für Personen mit Knie- und Rückenproblemen („gelenkschonend“ im Vergleich zum Laufen/Joggen) geeignet.
Die Vorteile liegen in der zusätzlichen Kräftigung der Arm- und Oberkörpermuskulatur. Es führt zu einem rascheren Gehtempo, Erhöhung der Sauerstoffaufnahme, Stressabbau und Steigerung des Kalorienverbrauches. Daraus ergibt sich eine Verbesserung der Herz-Kreislauf-Leistung. |